Verbandsligateam startet mit Sieg gegen Hessenmeister in die Saison

4:1 Sieg und 11:1 Niederlage gegen Dreieich Vultures

Bei Temperaturen um die 20 Grad startete das Verbandsligateam der Darmstadt Rockets gegen den amtierenden Hessenmeister, die Dreieich Vultures, in die Saison.


Dreieich hatte im Vorjahr nur zwei Spiele verloren und souverän den ersten Platz in der Verbandsliga belegt. Somit sind sie auch dieses Jahr, neben den Mainz Athletics, ein heißer Anwärter auf den ersten Platz. 


Doch die Darmstädterinnen waren hoch motiviert, wollte man sich als Aufsteiger beim ersten Auftritt in der Verbandsliga gut verkaufen. Und das gelang den Damen.


Dass sich das erste Spiel als Pitcherduell herauskristallisieren wurde, war abzusehen. Sina Wirth für Darmstadt stand Ulrike Nöll von Dreieich gegenüber. Somit war es den Raketen nicht vorenthalten gleich gegen die beste Pitcherin des vergangenen Jahres zu schlagen. Dementsprechend war die Nervosität den Darmstädterinnen deutlich anzumerken. In den ersten vier Spielabschnitten brachten die Raketen offensiv nichts zustande. Lediglich S. Wirth und Lavoie erreichten durch Walk und Single das erste Base. Die Gastgeber hingegen kamen zwar auf Base, doch die sehr gut aufgelegte Darmstädter Defensive machte ihnen jedes Mal einen Strich durch die Rechnung und ließ die Läufer auf den Bases verhungern. Erst im fünften Inning wendete sich das Blatt zugunsten der Gäste. Steinmetz brachte sich mit Single auf Base. Den Schlag von Krepper verwandelte die Dreieicher Defensive zu einem Aus gegen Steinmetz, doch Krepper war sicher am ersten Base. Ein Error und folgender Single von Lavoie lud die Bases für Mc Kenna. Für sie war es nach dem Wechsel von Dreieich nach Darmstadt das erste Mal, dass sie ihrem alten Team gegenüber stand. Doch Mc Kenna behielt die Nerven und Schlug einen RBI-Single ins Centerfield. Ein weiterer RBI-Single von S. Wirth, sowie ein 2-RBI-Double von N. Wirth ließ Rieger, Lavoie und Mc Kenna sicher die Homeplate erreichen. Im letzten Angriff der Vultures keimte ihrerseits noch mal etwas Hoffnung auf. Steiger brachte sich mit einem Triple auf Base, ein Single von Meuer ließ Steiger scoren. Doch ein einfaches Groundout von Pitcherin S. Wirth gegen Rübelin beendete den kurzen Hoffnungsschimmer der Gastgeber, die Partie doch noch zu wenden. Somit war der Jubel groß und der erste Sieg der Saison eingefahren. Endergebnis: 4:1 für Darmstadt.


Die zweite Partie ist kurz zusammengefasst. Die Müdigkeit der ersten Begegnung war den Raketen deutlich anzumerken. Gegen die gut aufgelegte Vultures-Pitcherin Berger fanden die Gäste kein Mittel. Dreieich hingegen machte offensiv viel Druck auf die Darmstädter Defensive. Insgesamt elf Hits seitens der Gastgeber, gepaart mit vier Errors der Raketen sorgte relativ früh für die Führung der Dreieicher, die sie bis zum Ende der Partie nicht mehr abgaben. Lediglich N. Wirth war es vorbehalten, den Ehrenrun im vierten Angriff zu erzielen. Bereits nach fünf Innings wurde das Spiel aufgrund der 10-Run-Rule vorzeitig beendet. Endstand: 11:1 für Dreieich.


Zusammenfassend ist das Trainergespann Lillebo und Löbig im Großen und Ganzen mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. „Im ersten Spiel haben die Mädels defensiv sehr konzentriert gespielt und im richtigen Moment offensiv zugeschlagen“, äußerte sich Löbig. „Sina war eine große Stütze für das Team. Ihr solides Pitching war unter Anderem mit ausschlaggebend für den Sieg. Im zweiten Spiel war den Raketen die Müdigkeit anzumerken. Das Tagesziel, ein Split, ist jedoch erreicht worden, worauf ich sehr stolz bin.“

 

Für Darmstadt spielten: Lavoie (SS, P), McKenna (1B), N. Wirth (C, P, SS), Steinmetz (CF), Silis (LF), Krepper (3B), Rieger (RF), Schachtsiek (DP, 1B), Herrmann (2B, SS), Klausnitzer (2B), Coaches Löbig & Lillebo


„Die Verbandsliga ist doch was anderes als die Landesliga“, stellten Saskia Steinmetz und Jessica Silis einstimmig nach dem Spiel fest. „Aber Spaß gemacht hat es, man wird wesentlich mehr gefordert.“


In drei Wochen, am 30.4., haben die Damen ihr nächstes Spiel. Die Reise geht nach Speyer zu den Turtles. Bis dahin wird weiterhin am Pitching gearbeitet, außerdem wird der Schwerpunkt auf dem Schlagtraining liegen.