Tornados konnten nicht durcheinandergefegt werden

Zwei Niederlagen gegen Mannheim

Am vergangenen Samstag gastierten die Mannheim Tornados bei den Raketen. Leider musste das Trainergespann Stacye Toups, Katja Sliva und Alexander Musiol mit einem kleinen Kader auskommen. Stacye Toups (P, IF) wurde aufgrund ihrer Verletzung geschont und Starting-Catcherin Natascha Moore fehlte ebenfalls.

Sina Wirth für Darmstadt und Mona Hörner für Mannheim begannen auf der Werferposition. Beiden gelang es das erste Inning schadlos zu überstehen. Doch schon im zweiten Inning wollte sich der Spielstand zugunsten der Gäste wenden. Zwei Singles und ein Triple sorgten für das 3:0 für die Tornados nach zwei Durchgängen. Auch auf Därmstädter Seite tat sich was. Rebekka Schmidt konnte sich mit einem Single up the middle sicher auf das erste Base bringen. Ihr folgte Jacqueline Krepper ebenfalls mit Single. Leider sorgten ein Strikeout und ein Flyout für den kurzen Hoffnungsschimmer auf Gastgeberseite. Der Rest des Spiels ist schnell erklärt. Mannheim konnte durch gut platzierte Hits und aggressives Baserunning kontinuierlich die Führung ausbauen. Darmstadt gelang es zwar immer wieder Läufer auf Base zu bringen (4. Inning: Jockel 1B, Herrmann FC - 5. Inning: Schmidt E4), doch der ersehnte offensive Befreiungsschlag blieb aus. Endstand: 13:0 für Mannheim.

Da Stacye Toups, eigentliche Starting Pitcherin des zweiten Spieles, verletzt war, begann Katja Sliva im Circle. Ihr gegenüber stand Jennifer Feret. Sliva, welche sich immernoch mit Rückenschmerzen herumplagt, fand nicht richtig ins Spiel und musste nach 12 Batters faced das Feld für Sina Wirth räumen. Diese konnte mit einem Strikeout den Angriff der Wirbelwinde nach sieben Runs stoppen. Gegen Feret hingegen fand Darmstadt offensiv wenige Mittel. Zwar wurden auch diesmal die Bälle ins Spiel gebracht, die meisten fanden jedoch den Weg direkt in die Handschuhe der Gegner. Lediglich Sina Wirth konnte im vierten Angriff den Ehrenrun für die Raketen auf das Scoreboard bringen. Mannheim profitierte in diesem Spiel vor allem durch die ermüdende Pitcherin Sina Wirth. Leider schlägt sie sich schon seit längerer Zeit mit einer Schulterverletzung herum weshalb sie zur Zeit nicht in der Lage ist , ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Auch die zweite Begegnung wurde aufgrund von Überlegenheit vorzeitig abgebrochen. Endstand: 12:1 für Mannheim.

Anzuerkennen ist vor allem die Leistung von Sina Wirth und Jacqueline Krepper. Sina pitchte acht Innings trotz Verletzung, Jacqueline absolvierte ebenso viele hinter der Platte, ebenfalls mit einer Verletzung der rechten Schulter. Auch der Einsatz der beiden Springer Jessica Silis, die ihre Aufgabe am dritten Base gut meisterte und Tanja Herrmann, die mit einigen sehenswerten Catches auf sich aufmerksam machen konnte, ist hoch einzustufen.
Leider gelang es den Damen nicht, an der Platte mit Durchschlagskraft zu überzeugen. Die Kontakte langten nicht aus um Druck auf die Mannheimer Defensive aufzubauen. Weiterhin wird Hitting der SChwerpunkt in den Trainingseinheiten sein, um hier bei den kommenden Heim-Begegnungen gegen Gauting (9.7.) und Heidelberg (23.7.) angreifen zu können.

Für Darmstadt spielten: Tanja Herrmann (2B), Ramona Jobst (CF), Michelle Mc Kenna (3B, 1B), Sina Wirth (P), Rebekka Schmidt (LF), Jacqueline Krepper (C), Meike Gratz (RF), Katja Sliva (1B, P), Katja Jockel (SS), Jessica Silis (3B), Coaches Stacye Toups, Alexander Musiol, Katja Sliva.