Verbandsligateam mit Doppelspielwochenende

Weiterhin Platz vier in der Tabelle

Das Verbandsligateam der Rockets bestritt am vergangenen Wochenende vier Auswärtsspiele. Samstag ging die Reise nach Bad Homburg zu den Hornets, Sonntag fuhr man nach Mainz zu den dort ansässigen Athletics.

Gegen den Tabellenletzten aus Bad Homburg war das Ziel klar definiert: Zwei Siege sollten her und das gelang den Damen durch konstante Offensivleistung. Aber auch die beiden Pitcher Nadja Wirth und Tanja Herrmann lieferten ihren Beitrag dazu.

In der ersten Begegnung verliefen Inning eins bis drei ausgeglichen. Hits, gute Defensivarbeit und solides Pitching durch Nadja Wirth auf Darmstädter Seite und Anja Karl auf Gastgeberseite sorgten für das zwischenzeitliche 4:4. Im vierten und fünften Durchgang konnten die Darmstädterinnen sich endlich ein kleines Polster auf dem Scoreboard verschaffen. Neun Hits, ein Hit by Pitch und sechs Errors der Bad Homburger Feldverteidigung sorgten für acht Punkte und das 12:4 nach fünfeinhalb gespielten Innings. Aufgrund des Vorsprungs entschied sich Jason Lillebo für einen Pitcherwechsel um Nadja Wirth eventuell noch im zweiten Spiel einsetzen zu können. Tanja Herrmann übernahm nun im Circle. Leider fand sie nicht richtig ins Spiel und musste insgesamt sechs Hornissen-Runs hinnehmen. Nun lag es an den Raketen nochmal alle Offensiv-Kräfte zu sammeln um mit einem soliden Polster in die letzte Defensive zu gehen. Vier Singles und zwei daraus resultierende Runs gab den Damen einen fünf Punkte Vorsprung ins siebte Inning mit. Und hier zeigte Herrmann, dass sie auch anders kann. Drei schnelle Aus und das Spiel wurde nach Hause gebracht. Endstand: 15:10 für Darmstadt.

 



Nach der Pitcherleistung von Herrmann Ende des ersten Spieles entschied sich Coach Lillebo wieder für sie. Auf Bad Homburger Seite übernahm Juniorinnenspielerin Rebekka Kredig im Circle. Mit dieser kam der Darmstädter Angriff anfangs garnicht zurecht. Hatte man sich gerade auf die Pitches von Karl eingestellt, fand man gegen Kredig schwer ins Spiel. Die Gastgeber hingegen produzierten gegen die gut werfende Darmstädter Pitcherin Hits und konnte sich so einen Vorsprung von 5:0 nach zwei gespielten Abschnitten erarbeiten. Der Trainer Lillebo entschied sich daraufhin zu einer anderen Offensivstrategie: Shortgame und aggressiveres Baserunning. Diese Umstellung der Spielweise überforderte die Hornissen-Defensive vollkommen, wovon die Damen profitierten. Einige Bunt-Hits sowie Fehler im Kurstädter-Feld sorgten für zwölf Runs und einem 12:5 Vorsprung nach vier absolvierten Innings. Das fünfte sollte dann endgültig den Spielstand zugunsten von Darmstadt ändern. 14 Läufer überquerten die Homeplate, Bad Homburg hatte dem lediglich sechs entgegenzusetzen. Auch dieses Spiel wurde aufgrund von Überlegenheit vorzeitig beendet. Endstand: 26:11 für Darmstadt.

 

 

Für Darmstadt spielten: Michelle Mc Kenna (1B), Tanja Herrmann (SS, P), Nadja Wirth (P, 3B), Jessica Silis (RF), Jacqueline Krepper (3B, C), Ashley Thompson (C, SS), Lisanne Löbig (RF), Mareen Klausnitzer (2B), Julia Rieger (LF), Coach Jason Lillebo

Die Sonntagspartie gegen Mainz ist schnell zusammengefasst. Gutes Pitching von Siska Adams im ersten Spiel hielt die Darmstädter Schläger kurz. Lediglich Ashley Thompson kam durch Single auf Base. Leider blieb den Damen ein Ehrenrun verwährt, wodurch die Begegnung vorzeitig mit 10:0 nach fünf Innings beendet wurde. Im zweiten Spiel stand Jenny Allard für Mainz im Circle. Gegen diese sahen die Damen besser aus, doch leider kam auch diesmal nicht viel verwertbares heraus. Einen Run durch Ashley Thompson im vierten Abschnitt war der einzige Punkt, den die Damen an diesem Tag gegen die Athletics zu Stande brachten. Endstand: 11:1.

Für Darmstadt spielten: Michelle Mc Kenna (1B), Saskia Steinmetz (CF), Nadja Wirth (P, 3B), Ashley Thompson (C, SS), Jacqueline Krepper (3B, C), Tanja Herrmann (SS, P), Mareen Klausnitzer (2B), Ines Kreft (LF), Julia Rieger (RF), Coaches Jason Lillebo & Lisanne Löbig

Alles in allem lässt sich dieses Wochenende doch als erfolgreich einstufen. Zwei Siege gegen Bad Homburg bedeutet weiterhin PLatz 4 in der Tabelle. Gegen Mainz sahen die Mädels  besser aus als im Hinspiel. Man merkte den Damen die Müdigkeit und die Länge der Samstagsspiele jedoch deutlich an, wodurch sowohl am Schlag als auch im Feld einige Unkonzentriertheiten zu Tage kamen. Besonders erfreulich sind die Pitchingleistungen von Nadja Wirth und Tanja Herrmann. Letztere absolvierte an diesem Wochenende ihre ersten beiden Complete Games. "Eine Steigerung ist deutlich zu erkennen. Da macht sich das Pitchingtraining doch bemerkbar", freuten sich die Coaches. Auch die Offensivleistung gegen Bad Homburg ist erfreulich. Jede Spielerin konnte in beiden Spielen sicher das erste Base durch Hit erreichen und einen Run erzielen.

Am 31. Juli empfangen die Damen die Vultures aus Dreieich. Diese sind Tabellenführer und dürften ein harter Brocken werden. Man wird sehen, wie sich die Raketen schlagen werden. Spielbeginn ist um 14 Uhr auf dem Softballfeld.